Was ist ein Know Your Customer (KYC) Prozess?

Unter dem Know-your-Customer-Prinzip (KYC) (engl. für „Lerne Deinen Kunden kennen“) versteht man die Prüfung der persönlichen Daten und Geschäftsdaten von Neukunden eines Finanzdienstleisters zur Prävention vor Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auf der Grundlage des Geldwäschegesetzes.


Ausführliche Definition

1. Begriff: Unter dem Know-your-Customer-Prinzip (KYC) (engl. für „Lerne Deinen Kunden kennen“) versteht man die Prüfung der persönlichen Daten und Geschäftsdaten von Neukunden eines Kreditinstituts zur Prävention vor Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auf der Grundlage des Geldwäschegesetzes 2008.


2. Grundlage für das (KYC)-Erfordernis europäischer Finanzunternehmen ist Art. 8 in der 3. EU-Geldwäsche-Richtlinie und in der Schweiz das Bundesgesetz über die Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung


3. Prüfpflichten: Die Informationen, die Payrexx erheben muss, unterscheiden sich von Land zu Land und umfassen in der Regel (aber nicht ausschließlich) folgende Bereiche:

  • Die Person, die das Payrexx-Konto erstellt
  • Das mit dem Payrexx-Konto verbundene Geschäft
  • Alle Personen, die dieses Unternehmen letztlich besitzen oder kontrollieren


4. Folgen der Nichteinhaltung: Sollten die speziellen Regelungen nicht eingehalten werden, so drohen den Finanzunternehmen empfindliche Geldstrafen, Haftstrafen für leitende Mitarbeiter oder sogar die Entziehung der Geschäftserlaubnis. Daneben ist das Reputationsrisiko nicht zu unterschätzen.

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